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Warum Faszientraining? Faszien sind ein weitverzweigtes, dreidimensionales Netzwerk. Sie bestehen aus Wasser, Elastin (einem Strukturprotein im Bindegewebe) und Kollagenfasern, die den gesamten Körper durchziehen.
Schälen wir eine Orange, so stoßen wir auf eine weiße Schicht zwischen der äußeren Schale und dem Fruchtfleisch. Wie diese Schicht befinden sich oberflächliche Faszien auch bei uns direkt unter der Haut. Tieferliegende Schichten umhüllen Muskeln, Organe, Knochen, Gelenke, Sehnen und Nerven. Sie ermöglichen gleitende Bewegungen, übertragen Kraft, speichern Energie und dienen als wichtiges Sinnesorgan für Wahrnehmung und Schmerz. Sie stützen Muskeln und Knochen, übertragen Kraft und wirken wie ein elastisches Federsystem.
Bewegungsmangel oder auch Überlastung kann zu Schmerzen, Verspannungen und eingeschränkter Beweglichkeit führen, was bislang auf verklebte Faszien zurückgeführt wurde. Inzwischen wissen wir, dass Faszien nicht verkleben oder verfilzen. Faszien gleiten durch eine schmierige Substanz, die Hyaluronsäure enthält. Bei Bewegungsmangel oder Überlastung kann diese Flüssigkeit zähflüssiger werden, was sich anfühlt wie eine Steifigkeit oder Verklebtheit.
Und das ist eine gute Nachricht, denn Faszien können zwar Schmerzen verursachen und sich steif anfühlen, aber da sie nicht verkleben, hilft ein gezieltes Faszientraining, die Struktur, Gleitfähigkeit und Geschmeidigkeit der Faszien zu verbessern. Ungeordnete Faszienstrukturen können sich bei Belastung wieder normalisieren und faszienbedingte Schmerzen, Verspannungen und Steifheiten auflösen bzw. diesen vorbeugen.
Wie sieht so ein Training aus? Das zeige ich dir in meinem Workshop „FasziEnierend fit“, der am 23. Februar beginnt. In zehn Einheiten beschäftigen wir uns immer montags ab 18 Uhr mit den vier Prinzipien des Faszientrainings: Körperwahrnehmung, Mobility Training mit Fokus auf intensive Dehnübungen, Schwungübungen mit Katapult-Effekt und natürlich auch dem Self-Myofascial-Release, also dem richtigen und effektiven Einsatz von Faszienrollen und weiteren Hilfsmitteln. Auch theoretisches Grundwissen um die Faszien und das Training der Faszien kommt nicht zu kurz.

