FAQ – Antworten auf die meistgestellten Fragen

FAQ – Antworten auf die meistgestellten Fragen
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Herzlich Willkommen!

Sie möchten nach einer Operation oder bei chronischen Beschwerden wieder aktiv werden und Ihre Belastbarkeit im Alltag stärken? Rehasport unterstützt Sie dabei, Ihre Mobilität und Lebensqualität zu verbessern – sicher, effektiv und in einer motivierenden Gruppe. In diesen FAQ habe ich Informationen zu den häufigsten Fragen zusammengestellt, die mir in telefonischen und persönlichen Beratungsgesprächen zum Rehasport in Moers Scherpenberg und Eick-West gestellt wurden.

Darüber hinaus finden Sie hier auch Informationen zu meinen anderen Kursangeboten – sowohl für Kinder als auch Erwachsene. Sollten Sie die benötigten Antworten jedoch nicht hier finden, zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren!


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Fragen rund um den Rehasport in Moers Scherpenberg und Moers Eick-West

Unbedingt. Meine Gruppen sind alle sehr durchmischt – es gibt durchaus sportliche Teilnehmer, aber auch Teilnehmer mit Gehhilfen, Sauerstoffgeräten u. ä. Mir ist es wichtig, dass sich alle Teilnehmer wohl und gut aufgehoben fühlen – niemand sollte wegen irgendwelcher Einschränkungen das Gefühl haben, fehl am Platz zu sein. Interessenten kommen manchmal mit starken Unsicherheiten zu mir, was teils auf unangenehme Vorerfahrungen oder auch mit zu hohen Erwartungen an sich selbst verbunden ist. Ich wiederhole es in meinen Kursen immer wieder: Bitte achten Sie auf sich! Wenn eine Übung nicht durchführbar ist, dann ist das eben so – wir finden eine Alternative. Wenn Sie Pausen benötigen, dann gönnen Sie sich die Pause. Niemand wird sie „schräg angucken“ oder verurteilen. Jeder macht so mit, wie es individuell eben möglich ist.

Nein. Für eine Teilnahme am Rehasport in Moers-Scherpenberg oder Eick-West benötigen Sie eine Rehasport-Verordnung (Formular 56), die die (fach-)ärztliche Praxis für Sie ausstellt. Eine solche Verordnung wird nicht auf das Heilmittel-Budget des Arztes/der Ärztin angerechnet. Wird stattdessen eine Überweisung ausgestellt, so ist davon auszugehen, dass man Ihnen keinen Rehasport, sondern z. B. eine Physiotherapie nahelegt. Bitte fragen Sie im Zweifelsfall in Ihrer Arztpraxis nach.

Aktuell finden die von mir angebotenen Rehasportkurse leider nur vormittags bzw. mittags statt. Das liegt daran, dass ich in meiner Selbstständigkeit „allein“ tätig bin und abends bereits Kurse wie Aroha, Kaha oder auch keep smoVing! abhalte.

Nein. Rehasport ist ein moderates Gruppensport-Angebot, das u. a. auch das Ziel hat, Menschen mit gleichen/ähnlichen Erfahrungen zum Austausch zusammenzubringen. Ich halte das für einen wesentlichen Aspekt, auf den Sie nicht verzichten sollten.

Nein. Ich bin keine Physiotherapeutin und beschäftige auch keine Physiotherapeuten bei mir. Ich bin Sport- und Fitnesskauffrau (IHK) mit diversen Übungsleiter-Lizenzen im Breitensport, Präventions- und Rehabilitationssport. Ich habe mich außerdem auf Gruppenangebote wie Aroha, Kaha, smovey, Neuroathletik sowie Atem- und Entspannungstechniken spezialisiert.

Bei der Physiotherapie handelt es sich i. d. R. um eine individuelle Heilmittelbehandlung durch entsprechend ausgebildete Therapeuten mit zeitlicher Begrenzung. Der von mir angebotene Rehasport umfasst ein aktives Gruppentraining über einen längeren Zeitraum von zumeist 50 Einheiten in 18 Monaten oder sogar 120 Einheiten in 3 Jahren.

Ja. Erfahrungsgemäß steht eine Erstteilnahme am Rehasport nicht vor unüberwindbaren Hürden und eine Ablehnung erfolgt meist erst mit dem Wunsch, den Rehasport auch nach Ablauf einer ersten Verordnung weiter durchführen zu wollen. So oder so besteht die Möglichkeit, über eine Vereinsmitgliedschaft auf eigene Kosten teilzunehmen. Diese Kosten setzen sich zusammen aus einer Jahresgebühr für die Mitgliedschaft und der Kursgebühr für die genutzten Einheiten. Die Kursgebühr entspricht den Sätzen, die sonst die gesetzliche Kranken-/Rentenversicherung übernommen hätte. Diese Sätze werden regelmäßig neu ausgehandelt und dann vom Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW (BRSNW) veröffentlicht.

Ja. Ich bin als Übungsleiterin mit B-Lizenz für Rehasport in den Modulen der Inneren Medizin, Orthopädie und Neurologie anerkannt. Außerdem nehme ich regelmäßig an entsprechenden Lehrgängen teil, um die Gültigkeit meiner Lizenzen zu erhalten. Ich kooperiere mit dem TuS Oberbruch 1909 e. V. in 52525 Heinsberg, der berechtigt ist, die Abrechnung mit den gesetzlichen Kranken-/Rentenversicherungen durchzuführen. Mit einer (fach-)ärztlichen Verordnung und der Genehmigung der gesetzlichen Kranken-/Rentenversicherung entstehen Ihnen keine Kosten.

Nein. Meine Rehasport-Angebote finden in Sporthallen, dem Gemeindesaal der Ev. Kirchengemeinde Moers-Scherpenberg oder in meinen eigenen Räumlichkeiten in Moers Eick-West statt. Fitnessgeräte stehen hier nicht zur Verfügung. Unser Fokus liegt stattdessen auf funktionellen Übungen, Gruppenübungen und dem Einsatz von Kleingeräten.

Ich kooperiere mit dem TuS Oberbruch 1909 e. V. in 52525 Heinsberg. Diese Kooperation erlaubt mir maximale Freiheiten in meinen Entscheidungen und Kursplanungen. Der Verein ist den Kranken-/Rentenversicherungen bekannt und als Anbieter von Rehasportgruppen anerkannt.

Sofern mit dem Formular 56 eine (fach-)ärztliche Verordnung für Rehasport vorliegt, übernehmen die gesetzlichen Kranken-/Rentenversicherungen die Kosten für den Rehasport. Bei dem Großteil der Versicherer ist es zuvor notwendig, eine Genehmigung vor der Teilnahme einzuholen. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer gesetzlichen Kranken-/Rentenversicherung, ob Sie Ihre (fach-)ärztliche Verordnung hierfür einreichen müssen. Es gibt inzwischen auch Versicherungen wie die Knappschaft oder die AOK Rheinland, die auf diesen Zwischenschritt verzichten. Auch bei privaten Krankenversicherungen empfiehlt es sich, sich vorher über eine Kostenübernahme zu informieren. I. d. R. beteiligen sich auch die Privatversicherungen zumindest anteilmäßig an den Kosten.

Es empfiehlt sich bequeme (Sport-)Kleidung zu tragen und rutschfeste Hallenschuhe zum Wechseln mitzubringen. Außerdem sollten Sie immer etwas zum Trinken und vielleicht auch ein Handtuch dabei haben.

Für die Teilnahme am Lungensport benötigen Sie außerdem wahlweise ein Peakflow-Messgerät oder einen Pulsoximeter für den Finger. Bei dem Peakflow-Meter handelt es sich um ein kleines Handmessgerät zur Überprüfung der maximalen Luftstrom-Geschwindigkeit beim Ausatmen in l/min, um verengte Bronchien frühzeitig zu erkennen. Ein Pulsoximeter hingegen ermittelt die Pulsfrequenz und misst (besser: schätzt) durch Lichtabsorption, wie viel Sauerstoff im Blut transportiert wird.

Fragen zu Gruppenkursen: Aroha, Kaha, keep smoVing!, Atempause

Als Übungsleiterin für Präventions- und Rehasport geht es mir auch in meinen anderen Kursen hauptsächlich darum, Menschen (wieder) in Bewegung zu bringen und ihnen den Spaß am Sport (wieder) näherzubringen. Darum eignen sich meine Kurse generell auch für (Wieder-)Einsteiger, fitte Senioren, Personen in hauptsächlich sitzenden Tätigkeiten, Menschen mit Gewichtsproblemen oder schwacher Muskulatur – einfach für jede Altersgruppe und fast jedes Fitnesslevel. Einzige Ausnahme: Aktuell habe ich keine reinen Sitzsportangebote – allerdings gibt es die Atempause auch als Sitzgruppe.

Selbstverständlich, allerdings bitte ich auch hier um vorherige Anmeldung. Das Probetraining ist kostenlos und unverbindlich, d. h. Sie entscheiden hinterher oder zu Hause, ob Sie weiterhin teilnehmen möchten.

Dieses Angebot gilt nur, solange es nicht missbraucht wird.

Aktuell ist das leider nicht möglich. Ich bin keine Trainerin für die genannten Kurse und beschäftige auch keine anderen Trainer bei mir. Allerdings lasse ich mich aktuell zur Qi Gong Lehrerin ausbilden, was insgesamt gut zwei Jahre in Anspruch nehmen und voraussichtlich Ende 2027 abgeschlossen sein wird. Danach werde ich Qi Gong Kurse sowohl für Selbstzahler als auch in Form von Präventionskursen durchführen, die von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt werden. Bis dahin fließen meine neu erlernten Kenntnisse aus dem wunderbaren Qi Gong in meine anderen Kurse mit ein.

Sollten Sie nicht solange warten wollen, empfehle ich Ihnen, einfach mal beim Kaha reinzuschnuppern. Kaha enthält einige Elemente aus dem klassischen Yoga, dem Tai Chi und auch aus dem Qi Gong.

Eine Anfrage, die mitunter durchaus Sinn machen kann, z. B. wenn man sich nochmal intensiv mit bestimmten Übungen oder Übungsabfolgen auseinandersetzen möchte. Tatsächlich gab es auch schon Einzelstunden mit anderen Übungsleitern, die das bereits Erlernte nochmal wiederholen und vertiefen wollten. Was auch der Grund für Ihr Interesse an einem Einzeltraining ist, so spricht prinzipiell nichts dagegen. Die Gebühr fällt allerdings deutlich höher aus als im Gruppenangebot, da meine Zeit hier nur durch eine Person „geteilt“ wird. Konkreter Preis auf Anfrage.

Jede Einheit ist in sich abgeschlossen, die einzelnen Stunden bauen nicht aufeinander auf. Dadurch ist ein Einstieg jederzeit möglich. Kurse, die gewisse (nicht zu komplizierte!) Choreographien enthalten, können zu Beginn koordinativ herausfordernd sein. Bitte vertrauen Sie darauf, dass Sie diese Choreographien mit der Zeit erlernen und genauso sicher wie die anderen Teilnehmer werden.

Sämtliche Gruppenkurse werden im Stand durchgeführt. Eine Ausnahme bildet hier die Atempause, die durchaus auch einen Entspannungsteil im Liegen enthalten kann. Für diesen Fall sind jedoch ausreichend Matten vorhanden.

Ansonsten benötigen Sie nichts weiter als bequeme Sportkleidung, Wechselschuhe und etwas zum Trinken – besonders in den heißeren Sommermonaten.

Für alle Kurse, die nicht als Präventionssport, Rehasport oder Workshop gekennzeichnet sind, können Sie bei mir eine Zehnerkarte für 60,00 EUR (Stand: 2026) erwerben. Diese Karte berechtigt Sie zur Teilnahme an zehn Einheiten eines Kurses, ohne dass Sie eine Einzugsermächtigung erteilen oder einen Vertrag unterzeichnen müssen. Wenn Sie nach den zehn Einheiten gerne weitermachen möchten, freue ich mich sehr. Erwerben Sie dann einfach eine neue Zehnerkarte.

Nach vorheriger Absprache ist es möglich, die Zehnerkarte für mehrere Angebote zu nutzen oder auf einen anderen von mir durchgeführten Kurs auszuweichen, falls man mal terminlich verhindert sein sollte. Eine vollständige oder teilweise Rückerstattung bei Nichtteilnahme ist ausgeschlossen.

Das hängt von Ihren eigenen Präferenzen ab: Möchten Sie eher Ihre Ausdauer verbessern oder legen Sie den Fokus auf Koordination? Möchten Sie Stress abbauen, indem Sie sich aktiv zur Musik bewegen, oder lieber entspannen? Legen Sie Wert auf eine integrierte Rückenschule oder möchten Sie etwas für Ihre Faszien tun? Mögen Sie Popmusik aus verschiedenen Jahrzehnten oder gefallen Ihnen auch eher mystische Klänge hawaiianischer/neuseeländischer Bands? Immer noch unsicher? Dann probieren Sie einfach mehrere Angebote aus und finden Sie heraus, was Ihnen wirklich Spaß macht!

Fragen zum Marburger Training für Grundschulkinder

Wir vereinen die Aspekte des Sozialtrainings mit den Elementen der Marburger Trainings, um einen Kurs zu schaffen, der für alle Grundschulkinder geeignet ist, die

  • sich in der Schule bessern konzentrieren möchten
  • ihre Aufmerksamkeitsspanne verlängern möchten
  • eine emotionale Intelligenz entwickeln möchten
  • Konflikte selbstständig lösen möchten
  • ihre Frustrationstoleranz erhöhen möchten
  • den Sinn von Regeln verstehen und Regeln auch einhalten möchten
  • ihr Selbstbewusstsein stärken möchten
  • die Interaktion mit Schule, Lehrern und Eltern ggf. auch erleichtern möchten

Vor jedem neuen Trainingsdurchlauf veranstalten wir einen Informationsabend für Eltern, zu dem wir Sie gerne einladen. Hier erfahren Sie mehr über die Inhalte und Ziele unseres Angebotes. Die genauen Termine können Sie gerne bei mir erfragen.

Besteht darüber hinaus Gesprächsbedarf, können wir gerne auch zu den Sprechzeiten vor Ort zusammenkommen.

Das Marburger Konzentrationstraining ist auf einen Zeitraum von sechs Wochen ausgelegt, das Marburger Verhaltenstraining auf zwölf Wochen. Die Einheiten bauen z. T. aufeinander auf und es ist empfehlenswert, dass Ihr Kind an möglichst vielen Tagen teilnimmt. Aktuell finden beide Angebote im Wechsel statt, d. h. das Marburger Konzentrationstraining wird nach dessen Beendigung durch das Marburger Verhaltenstraining abgelöst – und umgekehrt. Schon deshalb ist ein Einstieg in einen bereits laufenden Kurs nicht möglich. Sie können sich aber jederzeit melden, um sich einen Platz auf der Warteliste zu sichern. Je früher dies geschieht, umso höher steht Ihr Kind auf der Warteliste.

Kinder, die bereits an dem laufenden Kurs teilnehmen, werden zuerst für den Folgekurs berücksichtigt. Scheiden Kinder aus, so rücken die Kinder auf der Warteliste in entsprechender Reihenfolge nach.

Sie melden Ihr Kind immer nur für ein Modul an – das kann entweder das Marburger Konzentrationstraining oder das Marburger Verhaltenstraining sein. Wenn Sie davon überzeugt sind, Ihrem Kind mit einem Schwerpunkt ausreichend Unterstützung zu bieten, ist das vollkommen in Ordnung. Sollten Sie Ihr Kind auch für das zweite Modul anmelden wollen, dürfen Sie beruhigt davon ausgehen, dass Ihr Kind als bereits aktiver Teilnehmer auch mit Sicherheit einen Platz in dem Folgekurs bekommt, sofern Sie es fristgerecht (über die Fristen werden Sie rechtzeitig informiert) anmelden.

Nach Beendigung der beiden Module – also des Marburger Konzentrations- und Verhaltenstrainings – erhält Ihr Kind einen Brief, in dem seine Fortschritte während des insgesamt 18-wöchigen Trainings positiv hervorgehoben werden. Zudem enthält dieser Brief auch Anregungen und Tipps für das Festigen der Fortschritte bzw. das weitere Vorankommen.

Selbstverständlich können Sie uns jederzeit vor oder nach dem Training ansprechen und um unsere Einschätzung zu Ihrem Kind bitten.

Das Konzept der Marburger Trainings beruht auf einem pädagogischen, nicht therapeutischen Hintergrund – kann aber durchaus z. B. von Ergotherapeuten als Kassenleistung abgerechnet werden. Voraussetzung ist eine ärztlich verordnete Behandlung (Heilmittelverordnung). Bei korrekter Anwendung sind allerdings mindestens zwei Anleiter vorgesehen, was die Möglichkeiten vieler Praxen sprengt.

Das von uns angebotene Marburger Training ist ein reines Selbstzahler-Angebot und wir führen den Kurs mit mindestens zwei, oft auch drei Anleitern durch. Statt der empfohlenen 60 – 75 Minuten nehmen wir uns 90 Minuten Zeit. Die Kosten belaufen sich auf 15,00 EUR je Einheit (Stand: 2026), die unmittelbar nach Erhalt der Rechnung (i. d. R. zur ersten Sitzung) zu zahlen sind. Ratenzahlung nach Absprache möglich. Die Infoveranstaltung für Eltern ist kostenfrei.